Film,
Sa, 8.8.20
Filmstart: 21:30 Uhr
Spielfilm von Andreas Dresen (Deutschland 2018)
Dauer: 126 Minuten
Sprache: Deutsch
Eintritt frei | begrenzte Platzzahl (Reservierung wird empfohlen!)
Bitte mitbringen: Smartphone + Kopfhörer (wenige Leihkopfhörer vor Ort vorhanden) & eigene Getränke & Snacks
präsentiert vom Förderbereich »Wirtschaft & Demokratie« der Schöpflin Stiftung
Foto © Werkraum Schöpflin; Filmstills »Gundermann« © Pandora Film; Illustration © Christoph Schäfer
»Gundermann« erzählt von einem Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Weltverbesserer, der es nicht besser weiß. Ein Zerrissener. »Gundermann« ist Liebes- und Musikfilm, Drama über Schuld und Verstrickung, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen. Aber auch ein Film über Heimat: Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land, die DDR. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.
Mit feinem Gespür, Zärtlichkeit und Humor wirft Regisseur Andreas Dresen einen Blick auf das Leben von Gerhard »Gundi« Gundermann, einem der prägendsten Künstler*innen der Nachwendezeit. Er starb 1998, mit gerade einmal 43 Jahren. Das Drehbuch stammt von Laila Stieler. Die Hauptrolle spielt Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat. Anna Unterberger steht als seine Frau Conny Gundermann vor der Kamera und in weiteren Rollen sind unter anderem Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Kathrin Angerer und Peter Sodann zu sehen.
präsentiert vom Förderbereich »Wirtschaft & Demokratie« der Schöpflin Stiftung
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