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Themenreihe

Fremde oder Freunde
März – Mai 2014

Fremde oder Freunde: Wie begrüßen wir Flüchtlinge in unserer „Heimat“? Was macht Heimat aus – und was bedeutet sie uns?

Überspringen wir die Heimattümelei – alles Verklärende und rückwärts Gewandte – dann bleiben vertraute Dimensionen wie Raum, Zeit und Geschichte, das soziale Gefüge, Sprache und Kultur. Wer seine Umgebung verlassen muss, seine Familie und Freunde ebenso zurücklässt wie seine Kultur, dem bleiben im Exil von der Heimat noch Hoffnung und Sehnsucht. Wir gehen diesen Gefühlen, Ängsten und Erwartungen mit Theater, Musik, Dokumentarfilmen und Gesprächen nach.

Marion Schmidt-Kumke inszeniert Janne Tellers eindringliches Gedankenexperiment „KRIEG – Stell dir vor, er wäre hier“ für Klassenzimmer: Die Premiere zeigen wir im März im Werkraum und begrüßen zum Gespräch den Arbeitskreis Miteinander, Flüchtlinge, die in unserer Region untergebracht sind und die Ensembles von „KRIEG“ und „Sälle dört“. Wir zeigen zwei außergewöhnliche Dokumentarfilme: „Can’t Be Silent“ (2013) und „Land in Sicht“ (2014) zeigen die Schicksale von Asylbewerbern – von begnadeten Musikern bis zu Scheich Abdul aus dem Jemen.

Fremde oder Freunde – die Frage ist gestellt. Hier nicht im heute skurril anmutenden Schlager, sondern an uns alle: Lassen Sie sich mit uns auf Gedankenexperimente ein! Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf Ihre Einmischung!

Programm