Zurück zum Archiv

So, 14.10.12
Außer der Reihe

"Tiere essen"
Lesung von Jonathan Safran Foer

Literatur
Kinder

Sa 06.10.12 | 16 Uhr
So 14.10.12 | 16 Uhr
Kulturbistro je ab 15 Uhr geöffnet

Eintritt: 15 €/7 €
ermäßigt für Jugendliche, Schüler, Studenten u.a.
Eintritt & Suppe: 20 €/12 €

Was essen wir wirklich? Wir lieben Würste, aber wollen wir sie wirklich essen? Der junge amerikanische Autor Jonathan Safran Foer („Extrem laut und unglaublich nah“) stellt überraschende, auch unbequeme Fragen

Wie viele junge Menschen war Jonathan Safran Foer lange Zeit mal Fleischesser, mal Vegetarier. Als er Vater wurde und mit seiner Frau überlegte, wie sie ihr Kind ernähren sollten, wollte er sich konsequenter mit seiner Ernährung auseinandersetzen: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wie sie leben und sterben?

Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. „Tiere essen“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer für ethisches Handeln beim Essen – das Buch überzeugt mit Humor, erzählerischer Kraft und sorgfältig recherchierten Fakten.

 

 

Dramaturgie & Realisation: Marion Schmidt-Kumke
Sprecher: Marie Jung & Alexander Meile

Im Anschluss an die Lesungen laden wir zum offenen Gespräch mit Schweinehaxen-Liebhabern und Veganern, mit Metzgern, Fast-Food-Managern, Bio-Landwirten und allen Interessierten – wer mag, bei einer guten Suppe.
Das Kulturbistro öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

 

 

Warum sind wir nicht längst alle Vegetarier? Sollte der Staat stärker gegen die Massentierhaltung vorgehen? Jonathan Safran Foer hat die Fragen der ZEIT-Leser in einem Video beantwortet.
Interview mit Jonathan Safran Foer zu "Tiere essen" auf www.zeit.de (Video)

Zur Literaturliste

Jonathan Safran Foer: Tiere essen
Aus dem amerikanischen Englisch von Isabel Bogdan, Ingo Herzke und Brigitte Jakobeit
Copyright © Jonathan Safran Foer, 2009
© 2009, 2011 by Kiepenheuer & Witsch, Köln

 


Ein simpler Trick vom Hobbyastronomen: Wenn Sie Schwierigkeiten haben, etwas richtig zu sehen, schauen Sie knapp daran vorbei. Die lichtempfindlichsten Teile unserer Augen (die wir zum Sehen schemenhafter Gegenstände brauchen) befinden sich am Rand des Bereichs, den wir normalerweise zum Scharfsehen benutzen.

Tiere essen hat etwas Unsichtbares. Über Hunde nachzudenken und über ihre Beziehung zu den Tieren, die wir essen, hat etwas von diesem Vorbeischauen, um so das Unsichtbare sichtbar zu machen.

Jonathan Safran Foer

 

 

Im Rahmen des städtischen Kulturprojekts "Mahlzeit" ...mehr

Präsentiert von badenova

Das könnte Sie auch interessieren